Amtsärztin musste Führerschein abgeben


Polizei bemerkte nach Verkehrsunfall seltsames Verhalten. Beamtin, bei der Medikamenten-Einfluss vermutet wurde, musste ihren Schein abgeben. Von Josef Fröhlich Amtsärzte der Bezirkshauptmannschaften kommen ja dienstlich oft mit der Polizei in Berührung, doch diesen Kontakt mit der Exekutive hätte sich eine obersteirische Amtsärztin wohl lieber erspart. Gestern vor einer Woche fuhr sie um 8 Uhr früh auf der B 67 bei Deutschfeistritz. Bei der Autobahnauffahrt kam es dann zu einem Unfall mit minimalem Sachschaden, dennoch rief der Unfallgegner der Amtsärztin die Polizei. Sie soll schon zuvor in Schlangenlinien gefahren sein.

Desorientiert

Die Polizisten merkten, dass bei der Lenkerin etwas nicht stimmt – sie schien völlig desorientiert zu sein. Bei einer anschließenden Untersuchung im LKH Graz gingen die Ärzte von starkem Medikamenteneinfluss und Übermüdung aus, woraufhin der Beamtin noch im Spital der Führerschein entzogen wurde.

Im Gespräch mit der Kleinen Zeitung bestreitet die Amtsärztin, unter Medikamenteneinfluss gestanden zu sein, auch sei sie wieder im Besitz des Führerscheines. Von der zuständigen BH ist zu hören, dass man dazu aus Datenschutzgründen keine Auskunft geben werde. Ob es dienstrechtliche Konsequenzen gebe, hänge von einem allfälligen Verfahren ab. Derzeit ist die Amtsärztin jedenfalls im Dienst. In ihrem Zuständigkeitsbereich ist die Beamtin bei den Bürgern seit Jahren Thema: Schon seit Jahren gibt es wegen ihrer Unfreundlichkeit Beschwerden.

Quelle: http://www.kleinezeitung.at


Kommentare (3)

  1. Karl:
    Apr 22, 2015 at 10:51 AM

    Wohl offensichtlich nicht fahrtüchtig gewesen.
    Andere, unschuldige Verkehrsteilnehmer zu gefährden ist nicht tolerierbar. Versuchte Entschuldigungen und Ausreden sind uninteressant.

  2. wienerhopfen:
    Apr 22, 2015 at 10:53 AM

    Soooooooo eine wie die, werden auf das Volk losgelassen
    und attestiert einen Führerschein Endzug .
    Wo alle Einsprüche erfolglos sind , und nicht wie bei ihr,
    sofort wieder ausgehändigt werden.
    HEIMAT großer TÖCHTER .

  3. luzifer:
    Apr 22, 2015 at 10:57 AM

    wofür plädierst Du?
    Lebenslangen Entzug? Niemand derer, die hier Steine werfen, kennt die Hintergründe. Vielleicht war sie einfach nur übermüdet nach einem Nachtdienst ohne Schlaf, so wie viele andere Ärzte auch. Aber das ist typisch für den Mob: Steine auf die Betroffenen werfen anstatt die Systeme anzuprangern. Laut Prof Walzl ist jemand mit Schlafmangel so beieinander wie jemand mit 0,8 Promille Alkohol im Blut.


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