AMS verschärft Kontrollen gegen "Schummler"


Das AMS Niederösterreich stockt den erst im September initiierten Erhebungsdienst auf. Dieser soll Bezieher, die bewusst Jobabsagen prvovozieren, entlarven.

Mitte September hat das AMS Niederösterreich das neue Projekt gestartet. Drei Mitarbeiter sollten den neuen Aufgabenbereich, "schummelnde Arbeitslose aufzudecken", übernehmen. Schon mit Anfang November werden jene Kontrollen mit zwei weiteren Angestellten verschärft. Der Grund: Es bestehe Bedarf. Arbeit sei genügend vorhanden, es seien schon mehrere Verdachtsfälle gemeldet worden.

Das Team soll Arbeitslose entlarven, die passende Schulungsangebote oder zumutbare Stellenangebote bewusst ablehnen bzw. Absagen provozieren. Wenn sich das belegbar herausstellen sollte, drohen künftig Konsequenzen. Wie AMS-Landeschef Sven Hergovich vorab klar gestellt hatte, könnte als Folge etwa das Arbeitslosengeld gesperrt werden.

Ebenfalls Aufgabe jenes Erhebungsdienstes ist es, Hinweisen zu Schwarzarbeit und Scheinwohnsitzen nachzugehen.

Eine erste Bilanz soll es Ende des Jahres geben. Für das kommende Jahr wird mit knapp 800 Verdachtsfällen gerechnet.

Lesen Sie hier: AMS will schummelnde Arbeitslose aufdecken >>>

Quelle: heute.at


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