Vorsicht Falle

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In Vorwahlzeiten versucht das AMS mit allen Mitteln, auch illegalen, die Arbeitslosenstatistik zu verfälschen. Nachdem in der Öffentlichkeit die Unsinnigkeit vieler AMS-Kurse und der Job-Coachings bekannt geworden ist, nötigt das AMS nun Tausende Arbeitslose unter systematischer Missachtung des geltenden Recht in als Jobs getarnte Zwangsmaßnahmen.

(Artikel in Arbeit!)

Wenn Sie eine "Einladung" des AMS zu einer "Informationsveranstaltung" bei einem "sozialökonomischen Betrieb" bzw. einer "gemeinnützigen Personalvermittlungsfirma" a la itworks Personalvermittlung , job transfer, phoenix, trendwerk etc. erhalten, heisst es: Höchste Arlarmstufe, illegale Zwangsmaßnahme im Anmarsch.

Das erwartet Sie

Sie werden entweder auf eine bestimmte Dauer wie beispielsweise 9 Monate oder gar unbefristet zu zumeist 850 Euro brutto im Monat angestellt. Vorsicht Falle: Wenn Sie höhere Arbeitslose/Notstandshilfe bezogen haben, wird ihnen am Anfang mehr geboten, später aber, wenn Sie hoffnungslos in der Zwangsmaßnahme stecken, womöglich nur die 850 Euro brutto bezahlt!

Ihnen wird ein "Arbeitsvertrag" als "Arbeiter" aufgezwungen, der zum Teil rechtwidrig ist! (Mustervertäge und mehr dazu in Kürze)

Vorsicht Falle: Bezugssperre

Lehnen Sie den Angeobten "Job" ab, dann melden sogleich die willfährigen Helfer dem AMS, daß Sie "arbeitsunwillig" und das AMS streicht Ihnen für 6 Wochen, bzw. wenn Sie schon einmal eine SPerre ausgefasst haben, für 8 Wochen komplett den Bezug des Arbeitslosengelde und der Notstandhilfe. Das AMS schickt stet ein Vielfaches an Personen zu den "Informationsterminen" als "Stellen" vorhanden sind. Diese Gelgenheit wird reichlich für illegale Bezugssperren genutzt!

 

Im ersten Monat gibt es die von AMS-Kursen bekannten Schulungen, wo sie aufregende Neuigkeiten a la "wie schreibe ich eine Bewerbung" lernen

Ihr Job besteht darin, sich selbst eigenständig einen richtigen Job zu suchen. Dazu dürfen Sie überfüllte Computerräume verwenden und all die grandiosen Hilfsmittel wie Tageszeitung, AMS-Stellenausschriebungen und Internet verwenden, die Sie von den

Die "Firma" bei der sie "arbeiten" wird versuchen, Ihnen Jobs zu vermitteln. Wie das bei solchen "sozialökonomischen Betrieben" nun einmal ist, habe die aber vorwiegend die übelsten und schlechtest bezahlten Jobs im Angebot. Mit der Zeit verstärkt sich der Psychoterror, diese McJobs anzunehmen, denn Aufgabe dieser "Firmen" ist, die Arbeitslosen solange zu zermürben, bis sie irgendetwas annehmen und –- so hofft das AMS –- endgültig aus der Arbeitslosenstatistik verschwinden. Das kann bis zur - selbstverständlich illegalen - Nötigung im öffentlichen Raum führen: Arbeitslose wurde beispielsweise von phoenix in Supermärkten unter strenger Begleitung als Bewerber vorgeführt.

Es wird auch versucht, sie als Leiharbeiter zu vermitteln. Dan erhalten Sie zwar den Kollektivvertrag der betreffenden Branche, aber vermutlich allzu oft zu einer viel zu geringen Gehaltseinstufung, die weder ihre Vorarbeitszeiten noch Ihre Qualifikationen berücksichtigt. Als "Vorteil" wird Ihnen verklickert, daß wenn ein Arbeitnehmer Sie doch nicht übernimmt in ein reguläres Arbeitsverhältnis, Sie dann nicht wieder arbeitslos seien. Den Vorteil hat in erster Linie das AMS. das so Tausende Arbietslose in Schienanstellungen auslagert und aus der Statistik verschwinden lässt.

 

Vorsicht Geldfalle: Niedriger Bezug nach der Zwnagsmaßnahme

Sollte diese Zwangsmaßnahme nicht fruchten, dann hat das AMS eine Überraschung für Sie bereit: Weil die Maßnahmen über 6 Monate dauern, haben Sie sich eine neue –- im Regelfall weit niedrigere –- Bemessungsgrundlage "erarbeitet" und das AMS kürzt Ihre Bezüge gewaltig afu 500 Euro und weniger.
Auch wenn auf derartige Einwände eine kürzere Vertragsdauer angeboten wird (damit sie dennoch aus der Langzeitarbeitslosenstatistik fallen) ist höchste Vorsicht geboten: Auch vorherige Praktika, kurzfristige Jobs und mit Arbeitsvertrag garnierte AMS-Maßnahmen werden eingerechnet!

Handlungsvorschläge:

Auf jeden Fall vermeiden, in solche Maßnahmen zu gelangen. Am besten gar nicht erscheinen. Der psychische Druck derartiger Zwangsmaßnahmen führt oft zu Depressionen, psychosomatischen Beschwerden, die nur in einem Krankenstand auskuriert werden können.

Die Zuweisungen sind großteils illegal, und das zumeist auf Grund mehrfacher Gesetzesbrüche (siehe Rechtsinfo: Wiedereingliederung / Transitarbeitskräfte).

Gehen Sie zu ihrem Berater mit Ausdrucken der entsprechenden Verwaltungsgerichtshofentscheide und machen Sie im klar, dass wenn er auf die illegale Überweisung beharrt bzw. in Zukunft noch einmal mit so einer illegalen Maßnahme daherkommt sie sich genötigt sehen, Strafanzeige wegen Nötigung, Gesundheitsgefährdung zu machen und eine Amtshaftungsklage und eine Dienstaufsichtsbeschwerde einbringen müssen.

Wenn Sie dennoch bei einem Informationstermin erscheinen, sei es aus Überrumpelung oder Neugierde, dann heißt es: Informationen sammeln! Notieren sie genau was dort gesagt wird, wer welche Funktionen dort ausübt und alles was nur irgendwie von Belang sein kann. Machen Sie nachher ein Gedächtnisprotokoll! Übergeben sie die Dokumentation dann den Arbeitsloseninitiativen, damit diese besser gegen diese illegalen Zwangsmaßnahmen und die dafür verantwortlichen Personen vorgehen können.

Machen Sie eine Beschwerde bei der Volksanwaltschaft. Aufgrund der zahlreichen Beschwerden macht diese ein Ermittlungsverfahren und ist froh über jede zusätzliche Information über diese Zwangsmaßnahmen.

Geben Sie möglichst keine Daten von sich selber preis! Es wird vom AMS stets ein vielfaches an Arbeitslosen zu den verdeckten Zwangsmaßnahmen zugewiesen, als Plätze sind. Die Einrichtungen, die die Zwangsmaßnahmen durchführen, suchen sich jene aus, von denen sie annehmen können, dass sie aufgrund ihrer Arbeitsfähigkeit und Wehrlosigkeit am ehesten in einen der üblen Jobs gepresst werden kann.

Ja nichts unterschreiben! Weder ein Protokoll, warum der "Job" für sie nicht geeignet ist –- dann werden sie als arbeitsunwillig verpetzt und das AMS sperrt das Arbeitslosengeld/die Notstandhilfe für 6 bzw. 8 Wochen!

Arbeitsvertrag nicht unterschreiben! Jeder Mensch hat das Recht, sich seinen Arbeitsvertrag auszuverhandeln und ihn von der Gewerkschaft bzw. der Arbeiterkammer prüfen zu lassen. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und zu einer sofortigen Unterschrift nötigen! Schicken Sie Kopiien des Arbeitsvertrages und von wetierem Material, dessen Sie sich habhaft werden, den Arbeitsloseninitiativen zu.

Lassen Sie sich beraten und helfen Sie mit, gemeinsam gegen den voranschreitenden Abbau von Rechtsstaat und Menschenrechten durch das AMS und die "gemeinnützigen Personalvermittler" vorzugehen.

Beratungsmöglichkeiten:

AMSand Arbeitsloseninitiative
jeden Donnerstags ab 18-20h
Amerlinghaus, Stiftgasse 8, 1080 Wien

 

Quelle: arbeitslosennetz


Kommentare (4)

  1. langstrom:
    May 12, 2016 at 12:33 PM

    Hallo !ich habe eine frage und zwar ob jemand schon erfahrung gemacht hat mit jobtransfair war vor vielen Jahren dort mich würde interesesieren warum es heist Mann wird nicht gezwungen den Vertrag bei denen zu unterschreiben?!wird Mann dann nicht gesperrt vom AMS für6-8wochen????danke ihm voraus

  2. langstrom:
    May 12, 2016 at 01:06 PM

    Hallo!habe ein Frage was passiert wenn Mann vom AMS zum jobtransfair-Info Tag zugebucht wird Mann hingeht sich das anhört dass einem nicht zusagt den verträgt nicht unter schreibt!???

  3. Elisabeth:
    Nov 29, 2016 at 12:49 PM

    Hallo,

    werde im Jänner zu jobtransfer geschickt. war schon 1 x dort und habe mich geweigert meine persönlichen Daten abzugeben. damals ist mir nichts passiert. jetzt wollen die sogar meine zugangsdaten von ams Konto haben! das grenzt doch wohl ans unfassbare .....

    ich werde sicherlich nichts von mir preisgeben noch einen arbeitsvertrag mit dieser Firma unterschreiben.

    kann mir jemand sagen ob das irgendwelche Konsequenzen für mich hat?

    danke!

  4. Michaela:
    Jul 19, 2017 at 11:36 AM

    Ich war letzten August bei job-transfair, habe den kurs teilweise besucht, einige Bewerbungen geschrieben, aber durch meine betreuungspflicht meiner Mutter gegenüber und eingen geringfügen Job, den ich mit 57 sichern nicht für einen pseudo-Job aufgeben werde, war ich weder für die internen jobangebote von jobtransfair interessant, denn dort kann man entweder vormittags, oder nachmittags arbeiten, beides war für mich nicht möglich. die Zuversicht der Trainer war berauschend das sie etwas für mich tun könnten, z.b nachfragen warum ich für einen Job als Fahrer nicht qualifiziert bin obwohl ich seit 28 jahren als lieferwagenfahrerin arbeite...der rausch ging schnell vorbei, sie konnten nichts für mich machen, Garnichts. ..... dieser kurs war unterhaltsam, was neues erfahren hab ich dort nicht, es ist reine Beschäftigungstherapie sowohl für die Trainer, die ja ebenfalls alle arbeitslos waren, sowie für die kursbesucher.
    ja und am 3 August darf ich wieder hin, da ich zufällig zeit habe warde ich meine alten Trainer herzlich begrüßen, denn nett waren sie alle.......und mich dann verabschieden, ich brauch meine zeit für wichtiger dinge.


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